Die Synagoge Ottenstein
Es kam häufig vor, dass die wohlhabenden Familien
eines Ortes Friedhof und Betsaal stellten. In Ottenstein war es die
Familie Hodenberg, die der Ottensteiner jüdischen Gemeinde den
Betsaal gemietet hatte. Ein von Ahrens Hodenberg angemietetes Zimmer
des Hauses Nr. 23 diente als Ort für den Gottesdienst. Bei dem
Gebäude handelt es sich um ein Hinterhaus von Haus Nr. 64 (heute
Dunkle Straße 64). Leider wissen wir nicht, seit wann dieser Betsaal
existierte, aber gewiss nicht vor 1842, dem Jahr, in dem Ahrens
Hodenberg die ehemalige Mädchenschule kaufte.
Im ehemaligen Betsaal, über dessen Einrichtung im
übrigen Einzelheiten nicht bekannt sind, wurden bei einer
Renovierung in der Nachkriegszeit Wandgemälde entdeckt, die jedoch
beseitigt wurden.
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In
diesem Haus in der Dunklen Straße befand sich der ehemalige
"Betsaal" der jüdischen Gemeinde.
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