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Die jüdische Gemeinde Ottenstein

Aus der Geschichte des Ortes
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde im 20. Jahrhundert
Der Novemberpogrom 1938 in Ottenstein
Die Deportation aus Ottenstein
Der jüdische Friedhof von Ottenstein nach dem Kriege
Die Namen der Opfer
Politische und religiöse Zugehörigkeit der Gemeinde
Gesamteinwohnerzahl / darunter Juden
Quellen und Literatur

Aus der Geschichte des Ortes

Ottenstein entstand unter einer von den Grafen von Everstein angelegten Burg, die erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt wurde. Die Siedlung erhielt Fleckenprivilegien und wurde Sitz eines Amtes. Ab 1692 war der Flecken mit sechs Jahrmärkten ausgestattet. Die wirtschaftliche Entwicklung des abseits wichtiger Verkehrswege auf einer Hochebene gelegenen Ortes blieb gehemmt, Industrie siedelte sich dort nicht an. Die Bevölkerungszahl sank ab Mitte des 19. Jahrhunderts allmählich.

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Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert

1755 lebten die Familien von Anschel Lazarus und Nathan Abraham in Ottenstein. Lazarus fand auch noch 1798 Erwähnung, als er beauftragt wurde, die Schächtpraktiken in der Region zu überprüfen. Er meldete einen Verstoß in Hehlen durch Levi Joseph.

Die Synagogengemeinde entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Um 1817 ließ sich die Familie Kornberg in Ottenstein nieder. Sie handelte mit Vieh und Pferden und schlachtete. Um 1820 folgte die Familie Hodenberg und gründete einen Manufakturwarenhandel. 1835 kaufte die Familie Levi J. Rothschild aus Stadtoldendorf ein Haus in Ottenstein und gründete eine Manufakturwarenhandlung. Arens Hodenberg führte das elterliche Manufakturwarengeschäft mit vielen Angestellten weiter und eröffnete zusätzlich eine Buchdruckerei. Zu den drei Familien Kornberg, Hodenberg und Rothschild, die den Kern der jüdischen Gemeinde Ottenstein bildeten, kamen durch Einheirat weitere Haushalte hinzu.

1831 wohnten in Ottenstein und Hehlen zusammen zwanzig jüdische Familien (109 Personen, 1843: 121 Personen). Abgesehen vom Handel lebte 1831 eine Familie von der Landwirtschaft, eine betrieb eine Färberei und zwei hatten Schlachtereien. Ein Sohn war Medizinstudent.

Ottenstein - Synagoge
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Synagoge Ottenstein

Über die Gemeindeeinrichtungen ist aus der ersten Hälfte des 19. Jhs. wenig bekannt. 1831 teilte man sich mit Hehlen einen Religionslehrer; sonst besuchten die Kinder wohl die christliche Schule. In den 1860er Jahren beschäftigte der wohlhabende Manufakturwarenhändler Sigmund Rothschild Hauslehrer und Erzieherinnen für seine Kinder, die er in den modernen Fremdsprachen und in Musik unterrichten ließ. Ab 1875, als die Gemeinde 47 Personen in acht Haushalten umfasste, ist ein Kantor und Lehrer belegt. Ein besonderes Schullokal war nicht vorhanden. Die ältesten Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof datieren auf die Zeit um 1863. Das Gelände gehörte der wohlhabenden Familie Rothschild. Ein gepachteter Betsaal im Hause Nr. 23 am Marktplatz ist erst 1880 nachweisbar.

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Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde im 20. Jahrhundert

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Gemeinde stark geschrumpft (1915: 15 Personen) und bestand überwiegend aus ledigen bzw. verwitweten Frauen. Die Firma Hodenberg siedelte nach Pyrmont um, zurück blieben bis 1925 das Manufakturwarengeschäft Rothschild, die Viehhandlungen Louis und Julius Kornberg sowie die Kolonialwarenhandlung der Töchter von Israel Kornberg. In den 1920er Jahren wurde an Festtagen der Gottesdienst im fernen Hameln besucht.

Ottenstein  Ottenstein
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Haus Rothschild in der Breiten Straße (links, heute abgerissen); Haus Hodenberg am Markt (rechts, heute abgerissen)

Ottenstein  Ottenstein
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Haus Kornberg in der Kirchstraße (links) und Haus Nussbaum am Markt 11 (rechts)

Ottenstein
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Haus Ella Meyer in der Breiten Straße

1933 gab es noch fünf jüdische Haushalte in Ottenstein. Vier von ihnen verfügten über ein eigenes Haus. Viele Juden waren alt und allein stehend, nur das Ehepaar Otto und Louise Kornberg hatte ein Kind. Es bestanden noch die Viehgeschäfte von Ludwig Nußbaum und Otto Kornberg sowie der Kolonialwarenhandel von Ella Meyer und Mathilde Kornberg.

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Der Novemberpogrom 1938 in Ottenstein

Während des Novemberpogroms wurde das Haus von Otto Kornberg mit Steinen beworfen, er und Ludwig Nußbaum wurden in das KZ Buchenwald transportiert. Nach seiner Entlassung und einem gescheiterten Emigrationsversuch nahm sich Nußbaum im Juni 1939 das Leben. Zwei weiteren Ottensteiner Juden, Otto Kornberg und Karola Meyer, gelang die Auswanderung nach Kriegsausbruch nicht mehr, obwohl sie ein Visum hatten. Alle Ottensteiner Juden mussten in der abgelegenen Ortschaft bleiben. Ihr Vermögen, Haus- und Grundbesitz wurden beschlagnahmt und verkauft. Die Schülerin Hanna Kornberg wurde durch Lehrer und Mitschüler drangsaliert und deshalb 1939 nach Hannover-Ahlem zur Schule geschickt. Otto Kornberg hatte im August 1941 das Gemeindevermögen in die Reichsvereinigung der Juden zu überführen.

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Die Deportation aus Ottenstein

Über die Sammelstelle in der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule Ahlem bei Hannover wurden im März 1942 sechs Juden aus Ottenstein in das Ghetto nach Warschau deportiert; sie alle gelten als verschollen: das Ehepaar Otto und Louise Kornberg mit seiner elfjährigen Tochter Hanna, Else Nußbaum, die Witwe von Ludwig Nußbaum, Karola Meyer, die bis 1939 als Hortnerin in der Gartenbauschule Ahlem gearbeitet hatte, sowie Hannchen Heß, die 1940 als Haushälterin von Helene Rothschild nach Ottenstein gekommen war.

Ottenstein    Ottenstein
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Hannchen Hess (links) und Theodor Wallhausen (rechts)

Im Juli 1942 wurden die sechs noch in Ottenstein verbliebenen Juden über Hildesheim und Hannover-Ahlem nach Theresienstadt deportiert. Fast alle waren weit über 70 Jahre alt: Rosa Kornberg und ihr Bruder William Fels, Ella Meyer, Emilie Kornberg, Helene Rothschild und Theodor Wallhausen, der erst Ende März 1942 nach der Deportation seiner Kinder und Enkelkinder von Stadtoldendorf nach Ottenstein gezogen war.

Sechs weitere in Ottenstein gebürtige Juden und Jüdinnen wurden aus anderen Orten des Reiches deportiert.
 

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Der jüdische Friedhof von Ottenstein nach dem Kriege

Der jüdische Friedhof 'In der Plantage', zu dessen Gesamtfläche von 970 qm noch eine große unbelegte Reservefläche gehört, überdauerte erheblich beschädigt den Krieg. 1999 übernahm der Flecken Ottenstein die Pflege. 24 Grabsteine sind noch erkennbar; die letzte Bestattung (Mathilde Kornberg im Dezember 1940) blieb offenbar ohne Stein. Ab 1953 gehörte er dem JTC, seit 1959 befindet er sich im Besitz des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen.

Bis ins Jahr 2000 lag der Friedhof weitgehend vernachlässigt, unbeachtet und erheblich beschädigt da. Inzwischen hat der Landesverband mit erheblicher finanzieller und sächlicher Unterstützung des Fleckens Ottenstein den Friedhof und seine Grabsteine vorbildlich restauriert. Dabei wurde auch die Reservefläche, die bisher nicht Teil des Friedhofes war und nach dem Krieg als Gartengelände verpachtet war, dem Friedhofsgelände zugeschlagen.

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Die Namen der Opfer

Olga Eichenberg

wurde am 2. Mai 1869 in Ottenstein geboren.
Am 23. Juli 1942 wurde sie aus Hannover-Ahlem in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Von dort wurde sie im Alter von 78 Jahren am 23. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka verschleppt und ist dort verschollen.
 

William Fels

wurde am 16. Oktober 1865 in Wenzen geboren. Als Witwer zog William Fels zu seiner Schwester Rosa Kornberg nach Ottenstein.
Am 21. Juli 1942 wurde William Fels von Ottenstein nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 23. Juli 1942 in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Dort ist er am 22. November 1943 im Alter von 78 Jahren verstorben.
 

Hannchen Hess

wurde am 27. Januar 1900 in Bunde, Ostfriesland, geboren. Seit dem 23. Mai 1940 wohnte sie in Ottenstein im Haus Breite Straße 8 als Haushälterin bei Helene Rothschild.
Am 25. März 1942 wurde sie aus Ottenstein nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 31. März 1942 in das Ghetto Warschau deportiert. Dort ist sie verschollen.
 

Emilie Kornberg

wurde am 24. März 1856 in Ottenstein geboren. Die unverheiratete Frau lebte zusammen mit ihrer Schwester Elise. Nach dem Tod ihrer Schwester war sie auf eine Pflegekraft angewiesen.
Aus Ottenstein wurde sie am 21. Juli 1942 nach Hannover-Ahlem deportiert und von dort am 23. Juli 1942 in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Wenige Monate nach ihrer Einlieferung starb sie dort am 18. August 1942 im Alter von 86 Jahren.
 

Hanna Kornberg

wurde 12. Mai 1930 als Tochter von Otto und Louise Kornberg in Ottenstein geboren. In den Jahren 1939 bis 1941 besuchte sie die jüdische Schule in Hannover-Ahlem.
Aus Ottenstein wurde Hanna Kornberg zusammen mit ihren Eltern am 25. März 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort im Alter von elf Jahren am 31. März 1942 in das Ghetto Warschau deportiert. Dort ist sie verschollen.
 

Hermann Kornberg

wurde am 6. Februar 1885 in Ottenstein geboren. Er war verheiratet mit Emilie Kornberg, geb. Rosenstern (geb. 29. September 1898 in Salzhemmendorf). Von Ottenstein zogen die Eheleute nach Braunschweig. Dort kam die Tochter Ilse (geb. 15. Juni 1923) zur Welt. Seit dem 16. September 1937 wohnte die Familie in Hannover, seit 1941 im "Judenhaus" Lützowstraße 3.
Über Hannover-Ahlem wurde Hermann Kornberg mit Frau und Tochter am 15. Dezember 1941 in das Ghetto Riga deportiert. Sein Tod ist dort für den 28. Januar 1944 bezeugt. Emilie Kornberg wurde zusammen mit ihrer Tochter am 1. Mai 1945 vom schwedischen Roten Kreuz aus dem Arbeitserziehungslager Kiel-Hassee gerettet. Die beiden gingen anschließend in die USA.
 

Louise (Lucie) Kornberg

wurde als Louise Löwenstein am 13. November 1898 in Frohnhausen geboren. Sie war die Ehefrau von Otto Kornberg.
Am 25. März 1942 wurde sie aus Ottenstein zusammen mit ihrem Gatten und der Tochter Hanna nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 31. März 1942 in das Ghetto Warschau deportiert. Dort ist sie verschollen.
 

Max Kornberg

wurde am 14. April 1889 in Ottenstein geboren. Mit seiner Frau Selma wohnte er in Bad Salzuflen.
Zusammen mit seiner Frau wurde er am 31. März 1942 über Bielefeld in das Ghetto Warschau deportiert.
Während Selma Kornberg am 2. September 1942 in das Vernichtungslager Treblinka verschleppt wurde und dort verschollen ist, soll Max Kornberg am 3. November 1943 im Zwangsarbeitslager Trawniki bei Lublin erschossen worden sein.
 

Otto Kornberg

wurde am 26. März 1894 als Sohn von Julius und Rosa Kornberg in Ottenstein geboren. Er war verheiratet mit Louise Kornberg. Nach dem 9. November 1938 wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt.
Aus Ottenstein wurde Otto Kornberg zusammen mit seiner Frau und der Tochter Hanna am 25. März 1942 nach Hannover-Ahlem transportiert und von dort am 31. März 1942 in das Ghetto Warschau deportiert. Dort ist er verschollen.
 

Rosa Kornberg

wurde als Rosa Fels am 28. April 1864 in Wenzen geboren. Sie war mit Julius Kornberg verheiratet, der 1937 starb. Rosa Kornberg war die Mutter von Otto Kornberg. Sie lebte mit ihrem verwitweten Bruder William Fels zusammen. Zur Zeit der Deportation war sie nahezu erblindet.
Aus Ottenstein wurde sie im Alter von 79 Jahren am 21. Juli 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 23. Juli 1942 in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Dort starb sie am 11. Dezember 1943.
 

Carola Meyer

wurde am 24. April 1908 als Tochter von Ella und Albert Meyer in Ottenstein geboren. Die ehelose Frau war gelernte Kindergärtnerin.
Aus Ottenstein wurde sie am 25. März 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 31. März 1942 in das Ghetto Warschau deportiert. Im Ghetto Warschau ist Carola Meyer verschollen.
 

Ella Meyer

wurde am 26. Oktober 1864 als Ella Kornberg in Ottenstein geboren. Aus ihrer Ehe mit dem früh verstorbenen Albert Meyer (gest. 1909) war die Tochter Carola hervor gegangen. Ella Meyer hatte mit ihrer Schwester Mathilde Kornberg zusammen gelebt, die 1940 verstarb.
Aus Ottenstein wurde sie am 21. Juli 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 23. Juli 1942 in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Ihr letzter Aufenthalt ist im Hause Q 808 nachweisbar. Nach weniger als Vier Monaten Aufenthalt starb sie dort am 13. November 1942 im Alter von 78 Jahren.
 

Else Bertha Nussbaum

wurde als Else Bertha Kornberg am 7. Dezember 1886 in Ottenstein geboren. Sie lebte in kinderloser Ehe mit Ludwig Nußbaum. Ihr Ehemann hatte sich nach seiner Rückkehr aus dem Konzentrationslager Buchenwald das Leben genommen.
Aus Ottenstein wurde Else Nußbaum am 25. März 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 31. März 1942 in das Ghetto Warschau deportiert. Dort ist sie verschollen.
 

Ludwig Nußbaum

wurde am 29. Juli 1888 in Zeitlofs, Bayern, geboren. Seine Ehefrau war Else Nußbaum.
Nach dem 9. November 1938 wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt und musste nach seiner Entlassung in Ottenstein Zwangsarbeit leisten. Am 23. Juni 1939 nahm sich Ludwig Nußbaum in Ottenstein das Leben.
 

Helene Rothschild

wurde am 6. Mai 1862 als Tochter von Siegmund Rothschild in Ottenstein geboren. Die unverheiratete Frau war lange Zeit Inhaberin eines gro0ßen Geschäftes gewesen. In den Jahren vor der Deportation war sie auf eine Pflegekraft angewiesen.
Aus Ottenstein wurde sie am 21. Juli 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 23. Juli 1942 in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Sie lebte zuletzt in Haus L 120. Helene Rothschild starb am 14. Februar 1943 in Theresienstadt im Alter von 80 Jahren.
 

Theodor Wallhausen

wurde am 7. Februar 1872 in Lüthorst, Kreis Einbeck, geboren und lebte später in Stadtoldendorf.
Nach der Deportation seiner Kinder aus Stadtoldendorf zog er am 25. März 1942 von Stadtoldendorf nach Ottenstein zu Rosa Kornberg.
Aus Ottenstein wurde er am 21. Juli 1942 nach Hannover-Ahlem verschleppt und von dort am 23. Juli 1942 in das Altersghetto Theresienstadt deportiert. Sein letzter Aufenthaltsort war dort Haus L 120. Theodor Wallhausen starb im Alter von 71 Jahren am 19. Februar 1943 in Theresienstadt.
 

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Politische und religiöse Zugehörigkeit der Gemeinde

Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel bis 1807, Königreich Westfalen 1807-1813, Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel 1807-1918, Freistaat Braunschweig 1918-1941, preußische Provinz Hannover 1941-1945; Regierungsbezirk Hannover ab 1941; Amt Polle bis 1850, Kreis Holzminden seit 1850; heute: Regierungsbezirk Hannover, Landkreis Holzminden.

Synagogengemeinde im Landrabbinat Braunschweig.
 

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Gesamteinwohnerzahl / darunter Juden

Ottenstein 1871: 1.315 / 47 (1873), 1905: 1.181 / 17 (1907), 1925: 976 / 12, 1933: 964 / 14, 1939: 1.013 / 12
 

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Quellen und Literatur

Freist, Werner: Chronik von Ottenstein, Ottenstein (1987)

Geitel, G. A.: Gesuch der Bekenner des jüdischen Glaubens im Herzogthum Braunschweig an Se. Hochfürstliche Durchlaucht des regierenden Herrn Herzog Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg um gnädigste Verleihung voller bürgerlicher Rechte, Braunschweig 1831

Gelderblom, Bernhard: Jüdisches Leben im mittleren Weserraum zwischen Hehlen und Polle. Von den Anfängen im 14. Jahrhundert bis zu seiner Vernichtung in der nationalsozialistischen Zeit. Ein Gedenkbuch, Holzminden 2003

Rose, Karl: Chronik von Ottenstein und Glesse, Ottenstein 1927

Niedersächsisches Hauptstaatsarchiv Hannover
Staatsarchiv Wolfenbüttel
Kreisarchiv Holzminden
Gemeindearchiv Ottenstein (unverzeichnet)

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© Bernhard Gelderblom Hameln